Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Veit Wünschendorf/E.
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  Im  Monat Mai feiern wir die Gottesdienste auf Grund der 

 momentanen Corona-Situation nur in folgenden Kirchen zu 

 folgenden Zeiten:

  jeden Samstag 18 Uhr Erlöserkirche Niebra

  jeden Sonntag  10 Uhr Pfarrkirche St. Veit Wünschendorf/E.

                             17 Uhr St. Marienkirche Endschütz


   Bitte besuchen Sie diese wöchentlichen Gottesdienste. 

 

   Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt:

   Do. 21. 5. 2020 um 10 Uhr in St. Elisabeth Zentralgottesdienst

 

Sie finden  zur Zeit  für alle Sonntage und kirchliche Feiertage eine Haus-Gottesdienstordnung zum Mitnehmen an folgenden Orten:

- Bürofenster des Pfarramtes, Ronneburger Str. 2

- Schaukasten am Pfarrhof Cronschiwtz 15

- Turmhalle der Pfarrkirche St. Veit

- Friedhofstor der Erlöserkirche Niebra

- Schaukasten vor St. Marien

- Schaukasten vor St. Nicolai

- Schaukasten vor der Kirche Hilbersdorf

- Schaukasten vor St. Peter+Paul

 

Unserer Pfarrkirche ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

 

Ordnung für einen Hausgottesdienst am 6. österlichen Sonntag: Rogate, 17. 5. 2020

 

Sie sind herzlich eingeladen zu Hause, aber in der Gemeinschaft mit anderen Christen und Mitmenschen diesen Gottesdienst am Sonntag zu feiern. Entzünden Sie zu Beginn eine Kerze:

 

Wochenspruch: „Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft, noch seine Güte von mir wendet“ Psalm 66. 20

 

Gott, ich bin hier (wir sind hier) allein und doch durch deinen Geist alle miteinander verbunden. Und so feiern wir in deinem Namen Gottesdienst:

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes!

 

Eingangslied EG 330. 1-4

1. O dass ich tausend Zungen hätte und einen tausendfachen Mund, so stimmt ich damit um die Wette vom allertiefsten Herzensgrund ein Loblied nach dem andern an von dem, was Gott an mir getan.

2. O dass doch meine Stimme schallte bis dahin, wo die Sonne steht; o dass mein Blut mit Jauchzen wallte, solang es noch im Laufe geht; ach wär ein jeder Puls ein Dank und jeder Odem ein Gesang!

3. Ihr grünen Blätter in den Wäldern, bewegt und regt euch doch mit mir; ihr schwanken Gräslein in den Feldern, ihr Blumen, lasst doch eure Zier zu Gottes Ruhm belebet sein und stimmet lieblich mit mir ein.

4. Ach alles, alles, was ein Leben und einen Odem in sich hat, soll sich mir zum Gehilfen geben, denn mein Vermögen ist zu matt, die großen Wunder zu erhöhn, die allenthalben um mich stehn.

 

KYRIE:

Schützender Gott, in den Gefahren des Lebens hoffen wir auf dich.

Du gebietest den Stürmen unseres Daseins und schaffst uns Ruhe.

Wir beten dich an: Herr erbarme dich!

 

Bewahrender Gott, in den Gefahren des Lebens hoffen wir auf dich.

Du fegst hinweg die dunklen Wolken von Verzweiflung und Angst.

Wir beten dich an: Christus erbarme dich!

 

Rettender Gott, in den Gefahren des Lebens hoffen wir auf dich.

Du stärkst Leib und Seele mit dem Mut des Glaubens,

damit wir durch deine Hilfe alles, was uns bedroht, überwinden.

Wir beten dich an: Herr erbarme dich!

 

GEBET: Gütiger Gott: So viele Dinge liegen mir am Herzen, vieles wofür ich dankbar bin, aber vieles, was mir Sorgen macht, was mich ängstigt. Ich weiß, dass Du mich kennst, in mein Innerstes schauen kannst. Dir befehle ich all diese Sorgen und Nöte an, und bitte Dich bewahre uns in Deiner lebendigen Gegenwart, damit wir stark werden, im Alltag zu bestehen. Das bitten wir durch Christus unseren Herrn. Amen.

 

LESUNG: Evangelium aus St. Lucas im 19. Kapitel, die Verse 37-40:

 

Jesus lehrte seine Jünger und sprach: Wenn du nun Almosen gibst, sollst du es nicht vor dir ausposaunen, wie es die Heuchler tun in den Synagogen und auf den Gassen, damit sie von den Leuten gepriesen werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt. Wenn du aber Almosen gibst, so lass deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut, auf dass dein Almosen verborgen bleibe; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten. Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, um sich vor den Leuten zu zeigen. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt.

Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten.

Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen.

Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen. Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet. Darum sollt ihr so beten:

Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

 

Gemeinde: EG 345

1. Auf meinen lieben Gott trau ich in Angst und Not; der kann mich allzeit retten aus Trübsal, Angst und Nöten, mein Unglück kann er wenden, steht alls in seinen Händen.

2. Ob mich mein Sünd anficht, will ich verzagen nicht; auf Christus will ich bauen und ihm allein vertrauen, ihm tu ich mich ergeben im Tod und auch im Leben.

3. Ob mich der Tod nimmt hin, ist Sterben mein Gewinn, und Christus ist mein Leben; dem tu ich mich ergeben; ich sterb heut oder morgen, mein Seel wird er versorgen.

 

PREDIGT

 

Liebe Schwestern und Brüder!

Das heutige Evangelium am Gebetssonntag: Rogate, betet!, lese ich in diesem Jahr ganz anders. Da ist die Rede vom Gebet im stillen Kämmerlein, so ganz allein für sich. Das haben wir ja nun gerade über Wochen hinweg praktizieren müssen. Es fällt schon schwer, wenn man alleine beten muß. Es ist in der Gemeinschaft leichter. Und doch kann das Gebet der Gemeinschaft, das öffentliche Gebet, nicht den persönlichen und privaten, ja ich möchte sogar sagen: den intimen Kontakt zu Gott, aufwiegen. Gebet ist etwas ganz Privates und Persönliches, ja fast wie eine Liebeserklärung an Gott: Ich vertraue Dir ganz und gar, ich lege mich und meine Anliegen in Deine Hand Gott. Diese innige Verbindung schenkt mir Kraft, so wie die Umarmung eines lieben Menschen mir Kraft schenkt und mich stark macht, weil sie mir verdeutlicht: du bist nicht allein, ich stärke dich und bin für dich da. Das tut so gut. Und so gut tut auch das Gebet, weil es nicht nur Dank und Bitte enthält sondern auch Stärkung und Zuspruch spendet. Die Krone solchen Betens schließt sich dann im heiligen Vaterunser an. Wenn wir uns die einzelnen Bitten einmal genau betrachten, so ist besonders eine sehr schnell gebetet aber eben auch sehr tief: Dein Wille geschehe, im Himmel so auf Erden. Es geht eben bei allem Gebt und Gespräch mit Gott nicht um mich, sondern um die Akzeptanz seines göttlichen Willens auch und gerade dann, wenn er so gar nicht in meinen Kram, in mein Leben passt. Das führt manchmal sogar dazu, dass ich Gott nicht verstehe und ihm mein Unverstehen deutlich an den Kopf werfe und klage oder schreie. Aber auch das ist Gebet, damit nehme ich Gottes Wirken ernst, obgleich ich ihn nicht verstehen kann oder will.

Doch schließlich kann alles Beten, ob Lobpreis oder Klage in der Verehrung seiner göttlichen Majestät: Denn Dein ist das Reich und die Kraft und Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

 

Lied: EG 198

1. Herr, dein Wort, die edle Gabe, diesen Schatz erhalte mir; denn ich zieh es aller Habe und dem größten Reichtum für. Wenn dein Wort nicht mehr soll gelten, worauf soll der Glaube ruhn? Mir ist’s nicht um tausend Welten, aber um dein Wort zu tun.

2. Halleluja, Ja und Amen! Herr, du wollest auf mich sehn, dass ich mög in deinem Namen fest bei deinem Worte stehn. Lass mich eifrig sein beflissen,

dir zu dienen früh und spat, und zugleich zu deinen Füßen sitzen, wie Maria tat.

FÜRBITTEGEBET:    Im Frieden Christi lasst uns bitten um den Frieden von Gott und das Heil für alle Welt - lasst uns rufen: Kyrie eleison                                                                                                   Um Wohl und Wachstum der Kirche Gottes, wie sie über die Erde verstreut ist, für unsere Gemeinden hier in Wünschendorf, um die Ausbreitung der Frohen Botschaft unter den Völkern, um die Einigung aller christlichen Kirchen und dass sie ihren Auftrag nach dem Willen Christi erfüllen - lasst uns rufen: Kyrie eleison Für alle, die regieren bei uns und in anderen Staaten, dass sie ihre Aufgaben zum Wohl der Menschen erfüllen, dass sie ihre Grenzen erkennen, ihre Macht niemals mißbrauchen, aber den Frieden in der Welt fördern und schützen - lasst uns rufen: Kyrie eleison                                                                                        Um Nahrung für alle Menschen unserer Erde und um die Bereitschaft miteinander zu teilen, um gerechten Lohn für jede Arbeit, um menschenfreundliche Fortentwicklung in Technik und Wissenschaft - lasst uns rufen:  Kyrie eleison                                                                                              Für alle, die betrübt sind und bedrängt, die der Hilfe Gottes und unserer Hilfe bedürfen, für die Kranken, Einsamen und Schwachen, für alle ohne Hoffnung, für die Gefangenen, die Heimatlosen und jene am Rande der Gesellschaft - lasst uns rufen:  Kyrie eleison       VATERUNSER

 

Gemeinde: EG 157

Lass mich dein sein und bleiben, du treuer Gott und Herr, von dir lass mich nichts treiben, halt mich bei deiner Lehr. Herr, lass mich nur nicht wanken, gib mir Beständigkeit; dafür will ich dir danken in alle Ewigkeit

 

SEGEN:    Es segne und behüte uns der dreieinige Gott, der Vater, der

                  Sohn und der Heilige Geist. Amen.